Im Gespräch mit Prof. Dr. Andreas Bareiß 

„Film ist ein magisches Medium“

Er leitet eine der erfolgreichsten Filmakademien Europas, spricht über Hollywood, Netflix und künstliche Intelligenz – und glaubt trotzdem an etwas sehr Analoges: die Magie des Kinos. Im Interview äußert sich Prof. Dr. Andreas Bareiß unter anderem zu kreativer Freiheit, technologischer Innovation, dem Mut zum Scheitern, Hollywood und Europa sowie der Frage, was einen wirklich guten Film ausmacht.

top: Herr Prof. Bareiß, Sie sind seit Mai 2025 Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg. Sind Sie angetreten, um alles anders zu machen?
Bareiß: Nein, überhaupt nicht. Der Laden läuft super. Die Kolleginnen und Kollegen machen seit Jahrzehnten sehr vieles sehr richtig. Der Erfolg unserer Studierenden und Alumni ist der Beweis. Deshalb bin ich nicht mit dem Anspruch gestartet zu sagen: Jetzt komme ich, und jetzt wird alles anders gemacht. Die Akademie lebt von ihrer Diversität und von starken einzelnen Departments. Dadurch ist sie sehr flexibel – gewachsen aus vielen einzelnen Initiativen, die sich seit der Gründung 1991 organisch entwickelt haben. Das hat Charme und echte Stärke. Gleichzeitig braucht es in einer Zeit, in der sich die Medien- und Filmbranche tiefgreifend wandelt, auch eine klare, zukunftsgerichtete Gesamtstrategie, die diese Stärken bündelt. Für mich geht es nun vor allem darum, zwei Dinge zusammenzubringen: Wir sind eine Kunstschule  – aber wir arbeiten in einem technologisch extrem relevanten Bereich. Diese Verbindung von Kreativität und Technologie wird künftig noch wichtiger.

top: Was bedeutet das konkret?
Bareiß: Die Filmakademie war schon immer technologieaffin. Wir haben beispielsweise ein Animationsinstitut und bilden im Bereich Visual Effects aus. Aber die Bedeutung von Technologie und Innovation ist heute noch einmal eine ganz andere. Die große Herausforderung lautet: Wie fördern wir weiterhin individuelle künstlerische Handschriften und schaffen gleichzeitig die technologische Infrastruktur und das notwendige Technologieverständnis? Genau an dieser Schnittstelle liegt für mich ein sehr spannendes Feld. Deshalb rüsten wir technologisch gerade deutlich auf. Wir bauen beispielsweise ein Virtual Production Studio mit LED-Wand, das auch Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz einbezieht. Das ist keine Abkehr von der DNA der Akademie, sondern eine Weiterentwicklung dessen, was schon immer da war.

top: Sie selbst kommen aus der Industrie und waren Filmproduzent. Wie sehr hilft Ihnen dieses Netzwerk?
Bareiß: In der Tat sehr. Die Filmakademie ist traditionell sehr eng mit der Branche verbunden. Bei uns lernt man nicht primär Theorie, sondern anhand konkreter Filmproduktionen. Anders als an vielen vergleichbaren Hochschulen haben wir keine festen Professuren. Bei uns kommen Autorinnen und Autoren, Regisseure, Produzentinnen und Produzenten aus der Praxis und unterrichten. Aus meiner Erfahrung kenn ich die Branche sehr gut und verfüge über ein entsprechendes Netzwerk. Mir war wichtig, diese Nähe wieder stärker zu aktivieren und zu sagen: Kommt nach Ludwigsburg. Die Filmakademie Baden-Württemberg ist im Grunde die Akademie der deutschen Film- und Medienindustrie. Und das ist tatsächlich sehr schnell gelungen. Plötzlich sind wieder viele aus der Branche hier.

„Ein Erstjahresfilm kann heute aussehen wie ein Kinofilm.“

top: Dabei bewegen Sie sich in einem Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation.
Bareiß: Ja, und es ist sogar ein dreifacher Spagat: zwischen Tradition und Innovation, zwischen Kreation und Technologie –und zwischen Kreation, Innovation und Markt. Wir sind bekannt dafür, eine sehr kommerzielle Schule zu sein. Unsere Werbefilmabteilung gewinnt international Preise. Gleichzeitig sind wir eine Kunstschule. Unsere Studierenden träumen davon, den nächsten großen Kinofilm oder die nächste große Streaming-Serie zu machen. Viele unserer Absolventinnen und Absolventen arbeiten inzwischen bei Netflix oder den Sendern. Trotzdem müssen wir ihnen hier den Raum geben, sich auszuprobieren. Sie müssen nicht sofort den Film machen, der einen Oscar gewinnt. Sie müssen auch scheitern dürfen.

top: Wie wichtig ist dieses Scheitern?
Bareiß: Es gehört zum Filmemachen zwingend dazu. Die meisten Filme werden überhaupt nie gemacht. Erfolgreiche Produzentinnen und Produzenten haben oft einen sogenannten Slate mit 20 oder 30 Projekten – und am Ende wird vielleicht eines davon realisiert. Es geht also darum, eine gewisse Resilienz zu entwickeln und zu sagen: Diese Idee hat nicht funktioniert, aber ich habe etwas aus dem Prozess gelernt. Das kann ich beim nächsten Projekt nutzen. Ich maße mir aber nicht an zu sagen, was wirklich gut oder schlecht ist.

top: Und trotzdem haben Sie natürlich Ihren persönlichen Geschmack.
Bareiß: Natürlich. Ich saß gerade drei Tage lang von morgens bis abends im Kino. Da haben wir Filme angeschaut, die in diesem Jahr an der Filmakademie entstanden sind. Die Studierenden waren dabei, Mitarbeitende, alle, die Interesse hatten. Und ich muss wirklich sagen: Ich bin hin und weg von der Qualität. Es gibt vielleicht ein, zwei Filme, bei denen ich dachte, das war etwas zu ambitioniert oder an einer Stelle hat es nicht funktioniert. Aber ganz überwiegend ist das richtig gut. Und das sind ganz junge Menschen.

top: Was hat sich bei dieser jungen Generation verändert? Ist sie einfach handwerklich besser?
Bareiß: Ich glaube, sie ist auf ganz verschiedenen Ebenen weiter. Unsere Studierenden sind eher zwischen 20 und 30 Jahre alt. Viele haben vorher schon gearbeitet oder ein Studium gemacht. Ich halte diese Generation junger Film- und Medienschaffender für viel reifer, als ich es damals war. Und ich glaube, das liegt daran, in welcher Welt sie aufwachsen. Sie sehen viel mehr. Sie erleben Kriege. Sie haben eine Pandemie in einer prägenden Lebensphase erlebt. Das macht etwas mit Menschen. Und handwerklich sind sie wahnsinnig gut. Allein das Zusammenspiel von Kunsthandwerk und Technologie ist beeindruckend. Ein Erstjahresfilm kann heute aussehen wie ein Kinofilm.

„Wir wollen unsere Studierenden ausrüsten – und Persönlichkeiten prägen.“

top: Die Filmakademie genießt international einen hervorragenden Ruf. Was macht sie so besonders?
Bareiß: International sind wir außergewöhnlich breit vernetzt  – das unterscheidet uns von den meisten vergleichbaren Hochschulen. Und vieles, was hier entstanden ist, ist das Ergebnis eines scheinbaren Nachteils. Wir sitzen nicht in Berlin, München oder Köln, sondern in Ludwigsburg. Aber genau das hat eine eigene Dynamik geschaffen. Die Studierenden kommen hierher, leben in Wohngemeinschaften und lernen sich über die Jahre hinweg sehr eng kennen. Daraus entsteht fast so etwas wie ein Geheimbund. Wenn ich irgendwo in Los Angeles bin und bei einem Empfang einen Smalltalk mache und jemand sagt: „Ach, du bist auch von der Filmakademie“, dann verbindet das sofort. Auch unsere internationale Struktur ist aus einem Nachteil entstanden. Wir sind keine Hochschule und können deshalb beispielsweise nicht einfach an den klassischen Erasmus-Programmen teilnehmen. Also haben wir andere Netzwerke aufgebaut – nach Indien, Afrika, China, in die USA, nach Großbritannien und viele andere Regionen. Das hat etwas sehr Schwäbisches: Aus begrenzten Ressourcen durch Erfindergeist und Cleverness etwas Besonderes machen.

top: Wie wichtig ist diese Internationalität für die Studierenden?
Bareiß: Sehr wichtig. Im ersten Jahr machen alle zunächst alles – unabhängig davon, ob sie später ihren Fokus auf Drehbuch, Regie, Effekte oder journalistischen Film setzen wollen. Im zweiten Jahr spezialisieren sie sich. Und im dritten Jahr sagen wir ihnen: Geht raus in die Welt. Das ist keine Pflicht, aber eine Einladung. Sie können nach Berlin gehen, an eine Partnerschule nach Indien oder ein Filmprojekt machen. Sie sollen Lebenserfahrung sammeln und anschließend mit neuen Erfahrungen zurückkommen. Wir wollen keine engstirnige Akademie sein, die sagt: Wir machen hier alles richtig. Wir wollen unsere Studierenden ausrüsten – und Persönlichkeiten prägen. Dafür ist das Internationale ganz entscheidend.

top: Was muss ein junger Mensch mitbringen, um hier studieren zu können?
Bareiß: Talent ist wahnsinnig wichtig. Wir haben jedes Jahr bis zu 120 Plätze, aber 700 bis 800 Bewerbungen. In der Regie beispielsweise gibt es fünf oder sechs Plätze bei fast 200 Bewerbungen. Aber Talent allein reicht nicht. Man braucht den wirklichen Willen. Das Studium hier ist knallhart. Die Studierenden haben Unterricht, entwickeln parallel Filme, drehen sie und arbeiten permanent an Projekten.

top: Wie erkennen Sie diesen Willen?
Bareiß: Das Aufnahmeverfahren ist sehr aufwendig. Die Aufnahmeprüfung ist wahrscheinlich die schwierigste Prüfung überhaupt. Wer einmal drin ist, wird sehr eng begleitet. Es gibt Projektmentoren, psychologische Beratung, Coachings und Mental-Health-Angebote. Aber zuerst muss man beweisen, dass man geeignet ist. Man bewirbt sich mit einer Arbeitsprobe. Danach folgen mehrere Auswahlrunden. In der Regie müssen Bewerber beispielsweise innerhalb kurzer Zeit einen Film zu einem vorgegebenen Thema entwickeln. Anschließend schauen wir den Film gemeinsam an. Und dann interessiert uns nicht nur: Ist das ein guter Film? Wir fragen auch: Erkennt die Person, was funktioniert hat? Erkennt sie, was nicht funktioniert hat? Und versteht sie, warum?

„Europa sehe ich im Zentrum unserer internationalen Ausrichtung.“

top: Sie haben vorhin Los Angeles angesprochen. Wo spielt in Sachen Film international momentan die Musik
Bareiß: Die USA sind nach wie vor ein Mekka. Die amerikanische Filmindustrie prägt mit ihrem Look und ihrer Erzählweise immer noch sehr stark, wie Filme aussehen und welche Geschichten erzählt werden. Unser Verhältnis zu den USA hat sich allerdings merklich eingetrübt. Wir hatten mehr als 20 Jahre eine Partnerschule in Los Angeles und ein sehr beliebtes Austauschprogramm, den Hollywood Workshop. Im politischen Klima der vergangenen Jahre wurde diese Partnerschaft nach 20 Jahren ohne Angabe von Gründen beendet. Meine Reaktion darauf war: Was machen wir daraus? Ich glaube, es ist Zeit, europäischer zu denken. Nicht klein-klein, sondern selbstbewusst. London beispielsweise entwickelt sich zu einem enorm wichtigen Hub für die internationale Kreativ- und Filmindustrie. Viele große Produktionen entstehen dort. Deshalb haben wir innerhalb kürzester Zeit ein neues Programm aufgebaut: den „London Eyes Workshop“. Wir schicken in diesem Jahr erstmals Studierende aus den Bereichen Regie, Drehbuch und Produktion für drei Wochen nach London.

top: Sie wollen also stärker auf Europa setzen?
Bareiß: Absolut. Europa sehe ich im Zentrum unserer internationalen Ausrichtung. Frankreich ist für uns natürlich sehr wichtig. Das Atelier Ludwigsburg-Paris besteht seit 25 Jahren. Gleichzeitig interessiert mich Mittel- und Osteuropa sehr. Polen beispielsweise ist im Games-Bereich in der Weltliga. Auch Ungarn und andere Länder entwickeln sich dynamisch. Ich finde das Dreieck aus Großbritannien, Frankreich und Mittel- beziehungsweise Osteuropa sehr spannend. Da ist Aufbruchstimmung.

top: Und wo steht der deutsche Film?
Bareiß: Man muss zunächst fragen, was eigentlich der deutsche Film ist. Die deutschen Filmschaffenden sind gut. Hinter vielen großen internationalen Serien stecken deutsche Teams, man bekommt es nur oft gar nicht mit. Auch im Kino gibt es eine neue Stärke. Im vergangenen Jahr war das Team hinter dem Cannes-Gewinner eng mit der Filmakademie verbunden. In diesem Jahr wieder. Dazu kommt der Studenten-Oscar. So schlecht bestellt ist es um den deutschen Film also nicht. Gleichzeitig ist der Markt unter Druck. Die öffentlich-rechtlichen Sender sind wichtige Partner, stehen aber selbst vor großen Herausforderungen. Und natürlich gehen die Menschen wieder ins Kino – aber häufig für große internationale Blockbuster und nicht unbedingt für deutsches Arthouse-Kino.

top: Wie sehr haben Netflix und Co. den deutschen Film verändert?
Bareiß: Ich finde, zunächst einmal sehr positiv – vor allem kreativ. Deutschland war lange auf der einen Seite beim klassischen Fernsehen mit „Tatort“ und „Polizeiruf“. Auf der anderen Seite gab es den Arthouse-Bereich, die sogenannte Berliner Schule, mit Filmen, die teilweise kaum jemand gesehen hat. Netflix, Amazon, Disney und andere Plattformen haben den deutschen Filmschaffenden zunächst zugetraut, auch große Dinge zu machen. Und sie haben die Budgets dafür bereitgestellt. Dadurch sind Serien entstanden, die ohne diese finanziellen Möglichkeiten kaum denkbar gewesen wären – und die international funktioniert haben. Inzwischen hat sich das allerdings wieder verändert. Die Streamingplattformen setzen zunehmend auf Sicherheit, Bestseller und große Produktionen. Die eigentliche kreative Innovation findet teilweise inzwischen in den Mediatheken von ARD und ZDF statt. Netflix hat den Markt einmal kräftig durcheinandergerührt. Und dabei viele Potenziale freigesetzt.

top: Was bedeutet die künstliche Intelligenz für die Filmbranche?
Bareiß: KI ist einerseits ein Tool und andererseits nicht nur ein Tool. Man darf sie weder über- noch unterschätzen. Alles, was automatisierbar ist, wird zunehmend von KI übernommen. Und natürlich werden dadurch Arbeitsplätze wegfallen. Schon heute wird der Berufseinstieg für unsere Absolventinnen und Absolventen schwieriger. Die ersten Jahre bestehen oft aus Assistenzaufgaben, Recherche und Vorbereitung. Genau solche Aufgaben können KI-Systeme inzwischen sehr gut. Aber KI hat eine entscheidende Grenze: die künstlerische Intention. Sie kann ein technisch perfektes Bild erzeugen. Aber sie weiß nicht, welches Bild zu einem Werk, zu einer Geschichte und zu einer bestimmten Aussage gehört. Das, was Menschen berührt und überrascht, ist nicht zwangsläufig das Perfekte. Genau das ist unsere Aufgabe: kreative Exzellenz auszubilden.

„Wenn du etwas mit Film machen willst, musst du nach Ludwigsburg an die Filmakademie.“

top: Was fasziniert Sie persönlich nach all den Jahren noch immer am Film?
Bareiß: Ich finde Film einfach ein magisches Medium. Am Anfang gibt es nur eine Idee. Und plötzlich entsteht daraus ein Werk, zu dem so viele Künstlerinnen und Künstler beitragen. Wenn ich dann im Kino sitze, geht das Licht aus. Ich vergesse meinen Körper. Ich sehe mein Telefon nicht mehr. Und im besten Fall berührt mich etwas zutiefst. Das ist einfach magisch.

top: Haben Sie einen persönlichen Lieblingsfilm?
Bareiß: Das ist schwierig. Die Top drei verändern sich wahrscheinlich je nach Stimmung. „Oppenheimer“ fand ich wahnsinnig stark. Ich habe auch sehr gerne „La Boum“ gesehen. Und natürlich liebe ich die französischen Filme von Godard und Truffaut. „Außer Atem“ ist großartig. Und der gesamte Antoine-Doinel-Zyklus mit Jean-Pierre Léaud. Gleichzeitig gehe ich mit meinem 16-jährigen Neffen regelmäßig ins Kino in Leonberg und schaue mir die großen Blockbuster an. Wenn ein Film nicht wirklich schlecht gemacht ist, kann ich fast jedem Film etwas abgewinnen. Aber die Filme, an die ich spontan denke, sind meistens diejenigen, die mich über lange Zeit begleitet haben.

top: Was ist für Sie persönlich ein guter Film?
Bareiß: Ich kann nicht sagen, was allgemein ein guter Film ist. Für mich sprechen aber zwei Dinge besonders dafür: Relevanz und emotionale Wirkung. Ein Film sollte irgendein Thema berühren, das draußen in der Welt oder in uns selbst vorhanden ist. Christopher Nolans „Oppenheimer“ ist für mich ein gutes Beispiel. Der Film war nicht nur deshalb erfolgreich, weil Nolan ein hervorragender Filmemacher ist oder weil es um den Erfinder der Atombombe geht. Er hat eine Angst und ein Unbehagen aufgegriffen, die in der Welt vorhanden sind. Er hat dafür einen Ausdruck gefunden. Und dann muss ein Film mich berühren. Ganz einfach. Das kann ein Blockbuster sein, aber genauso gut ein Arthouse-Film.

top: Wo soll die Filmakademie in zehn Jahren stehen?
Bareiß: Ich wünsche mir – ganz und gar unschwäbisch und unbescheiden –, dass wir unangefochten die führende Einrichtung für audiovisuelle Bildgestaltung in Europa sind. Ganz einfach: Wir wollen und werden, glaube ich, tatsächlich die Nummer eins sein. Wenn du in Europa etwas mit Film bewegen willst, führt an Ludwigsburg kaum ein Weg vorbei.

Das Gespräch führten Kirsi Fee Wilhelm und Matthias Gaul

Fotos: Maks Richter